Der Podvilla-Songcontest - Teil 3

Improvisation, die Kunst, etwas aus dem Stegreif zu erfinden, das war das Thema der dritten Aufgabe für unsere beiden Kontrahenten. Während der eine sich in Instrumentalimprovisation versuchte, demonstrierte der andere seine Rap-Fähigkeiten. Doch auch diesmal lag das Urteil über die beste Improvisation wieder in der Hand der gnadenlosen Jury.








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8 Reaktionen zu “Der Podvilla-Songcontest - Teil 3”

  1. Sebastian

    Ich möchte mich an dieser Stelle ganz klar von diesem Sängerwettstreit distanzieren. Letzten Endes fühle ich
    mich als Musiker und Songwriter von den Kommentaren
    der Jury herabgewürdigt, nicht weil sie Jens besser bewertet
    haben, sondern weil anscheinend keiner der Juroren Verständnis
    dafür hat, was es heißt, sich vor ein Publikum zu stellen und mal
    eben aus dem Stehgreif was zu machen, das schüttelt wirklich
    niemand aus der Tasche und ist immer mit viel Konzentration und
    vollem Einsatz verbunden.
    Ich habe mich bereits am gleichen Abend noch sehr unwohl gefühlt und meinem Ärger darüber auch Luft gemacht. Ich würde mich selbst als humorvollen Menschen bezeichnen, aber eben auch als ernsthaften Musiker. Mich selbst als Ziel von Ironie und Witzen zu sehen, empfinde ich als unproblematisch, meine “Kunst” hingegen von Menschen bewertet und “belächelt” zu sehen, die sich keine Vorstellung davon machen, was es heißt als Musiker mal so eben schnell nen Song zu improvisieren empfinde ich als problematisch. Stelle ich mich einem Publikum und es findet keinen Gefallen an meiner Musik ist das eine Sache, eine andere ist es, in einem solchen Rahmen den Grüß-Gott-August darzustellen. Ich hatte ehrlich gesagt vorher eine andere Vorstellung davon, wie dieser Sängerwettstreit vonstatten gehen soll, wollte aber nicht die Spaßbremse geben und abbrechen, als ich gemerkt habe, in welche Richtung das geht.
    Deshalb kommt dieses Statement jetzt nochmal nachträglich. Wer das albern findet, bitte sehr, geschenkt!

  2. David

    Ich denke nicht, dass wir dich als Spaßbremse betrachtet hätten, wenn uns dein Unwohlsein bewusst gewesen wäre. Leider haben wir auch nicht an ausreichende Pausen zum Pinkeln, Rauchen, Trinken und Reden gedacht.
    Ich denke, hier im Namen der ganzen Jury sagen zu können, dass wir in keinem Falle deine Kunst und die großartige Leistung heruntermachen wollten. Es ging uns genau wie dir um die Unterhaltung der Zuhörer.
    Beim nächsten Mal wird alles anders und dann sitzt auch du in der Jury…

  3. Kathrin Pö.

    Beim nächsten Mal?

  4. Karl-Heinz

    Au ja, und wir machen einen SpeedTextingSlam :)

  5. Meiky

    Also ich kann den Sebastian vestehen. Nochdazu würde ich selber sowas selber gar nicht fertig bringen, schon allein weil ich ja nicht singen kann, oder noch nie so probiert habe.

    Und so aus dem Ärmel improvisieren ist schon schwer, ich sehe das hier immer bei einem befreundeten Künstler, der so eine kleine Improshow macht und auch nicht immer so toll ankommt, obwohl ich genau weis, oh man was wieder für ne Arbeit.

    Also ich finde Sebastians Musik super und nicht nur hier, sondern auch so was man irgendwie mal im Netz oder im Podast gehört hat.
    Ich wünschte ich könnte das auch.

    Übrigens Wettstreite und Gewinnspiele, in denen einer der Erste sein muß, sind immer doof. Schon allein das Wort Wettstreit. Ich werde sicher mal im Podcast ein Gewinnspiel auslosen. Aber blos nicht, wer ist der erste…das geht sicher schief…

    Mit den allerbesten Grüßen der Meiky

  6. Jens

    Also, mich macht das scharf, wenn eine ganze Jury mich erniedrigt ;-)

  7. David

    @Jens:
    Wenn dich das so scharf macht, kannst du gerne mehr davon bekommen. Du hast ja meine Mail-Adresse… Ein paar fiese Juroren kriege ich schon für dich zusammen, falls ich dir nicht ausreiche.

  8. Meiky

    Ne erniedrigende Jury mag ich nur, wenn die aus lauter Frauen in schwarzem Leder bestehen würde.
    Hmmm, seufz, träum……

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